„Die Pest“
Roman von Albert Camus
Die Promenade de Létang mit Blick auf den Hafen um 1950 (Copyr: Wikipedia Jarienzale)
Als im Jahr 1947 der Roman „Die Pest“ erschien, wurde der Schriftsteller und Philosoph Albert Camus schlagartig berühmt, zehn Jahre später wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. „Die Pest“ schildert den Ausbruch einer Epidemie in einer Stadt an der algerischen Mittelmeerküste. In der zunehmenden Bedrohung werden die Hauptfiguren dieses spannenden Romans mehr und mehr dazu gezwungen, ihre Haltungen und Handlungen zum Leben und Sterben zu hinterfragen ... es müssen Entscheidungen getroffen werden!
In dieser szenischen Lesung tauchen wir einerseits in die Welt dieses Romans ein und beleuchten andererseits anhand einiger Figuren ihre verschiedenen Handlungen und Haltungen, welche im Angesicht einer Krisensituation immer deutlicher zutage treten.
„Die Pest“ ist im Grunde eine Betrachtung darüber, mit welcher Haltung der Mensch dem Leben begegnen kann, und ist ein flammendes Plädoyer für Humanität und Menschlichkeit.
Vortragende
Juliane Schiel – Historikerin
Thomas Bammer – Schauspieler
Dauer
ca. 80 Minuten
Veranstaltungsort
Mona-Lisa-Steiner-Weg 12
Flexraum